So können Patientenorganisationen erfolgreich wachsen
Die meisten Patientenorganisationen basieren auf der ehrenamtlichen Arbeit vieler Betroffener. Das Gründungsteam einer Patientenorganisation besteht in der Regel aus Patienten, Angehörigen und Freunden, manchmal unterstützt von medizinischen Teams. In dieser Phase beruht der Zusamenhalt auf persönlichen Bindungen in einem kleinen, homogenen und engagierten Team. Die Zusammenarbeit ist oft informell.
Wenn Patientenorganisationen wachsen
Im Laufe der Zeit kann sich diese Struktur grundlegend verändern. Die Organisation wächst und die Vielzahl von Akteuren erfordert mehr Struktur und Absprachen. Vielleicht werden Hauptamtliche eingestellt oder Gebäude errichtet, die eine dauerhafte, verlässliche Finanzierung erfordern. Wie Organisationen diesen Herausforderungen begegnen können und was die Forschung bislang herausgefunden hat, darüber sprach Jan Geissler beim Online-Meeting der O-Mamori Community im Oktober 2024. Er ist Gründer und CEO der Patvcates GmbH, die sich selbst als Ideenfabrik und soziales Beratungsunternehmen im Bereich der Vertretung von Patienteninteressen sowie der Einbindung von Patienten in der Forschung sieht.
Hier einige seiner pointierten Aussagen im Vortrag:
- Es gibt beim Wachstum einer Organisation eine Kapazitätsgrenze
- Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen
- Wer glaubt, dass es teurer ist, einen Profi zu engagieren: abwarten, bis man einen Amateur engagiert
- Schritt-für-Schritt-Leitfaden für Freiwillige
- Der Freilligenkoordinator
- Arbeitsbelastung überwachen, um Burnout zu vermeiden
- Kenne deine Grenzen; der Schritt zur Hauptamtlichkeit
- Der dreibeinige Hocker des Fundraising
Jan Geissler hat seinen Vortrag freundlicherweise für die Mitglieder der O-Mamori Community zur Verfügung gestellt.




